Vitamine

Vitamine, lebenswichtige Vitalstoffe unverzichtbar und unersätzlich

Sind Fast Food, Weißmehlprodukte und ständige Süßigkeiten Ihre tägliche Ernährung? Fühlen Sie sich ständig schlapp und müde? Sie wollen das auch gern ändern? Dann essen Sie frisches Gemüse und Obst und verpassen sich so eine Ladung natürliche Vitamine! Wertvolle Extrakte der Natur.

Vitamine

Ohne Vitamine können lebenswichtige Stoffwechselfunktionen nicht mehr optimal funktionieren Daher ist eine abwechslungsreiche und vernünftige Ernährung der wichtigste Schritt, um den Körper gut mit Vitaminen zu versorgen. Da der Körper Vitamine mit wenigen Ausnahmen (Vitamin D durch Mittagssonne) nicht selbst bilden kann – sind sie für uns essenziell, also lebensnotwendig, und müssen mit der Nahrung aufgenommen werden. Dies gilt in ähnlicher Weise für einige Amino-und Fettsäuren, Mineralstoffe und Spurenelemente .

Dass eine gesunde Ernährung einen wichtigen Beitrag zum allgemeinen Wohlbefinden leistet, können viele aus eigener Erfahrung bestätigen. Idealerweise sollten Obst, Gemüse und Salat möglichst häufig auf dem Speiseplan auftauchen – so lässt sich häufig der Vitaminbedarf auf ganz natürliche Weise gut decken. Dafür müsste man 5 mal am Tag Obst und Gemüse möglichst unverarbeitet zu sich nehmen. Das schaffen die meisten jedoch nicht jeden Tag. Hier helfen natürliche Nahrungsergänzungsmittel. Wichtig ist hierbei, dass die Vitamine natürlichen Ursprungs sind, wie zum Beispiel Extrakte und Konzentrate. Künstliche Vitamine sollten auf jeden Fall vermieden werden.

Wem sein Körper lieb und wertvoll ist, der sollte regelmäßig und in ausreichender Menge vitaminreiche Dinge essen und trinken.

Denn um lebenswichtige Stoffwechselfunktionen in Gang zu halten, braucht der Körper Vitamine. Durch eine vitaminreiche Ernährung fühlen wir uns fit und vital. Bei Vitaminen denken viele zuerst an Obst und Gemüse. Aber auch Fleisch, Fisch, Öle, Getreide- und Milchprodukte liefern unserem Körper Vitamine.

Vitamine
  • Vitamin A (Retinol)

    Natürliche Quellen von Vitamin-A-Vorstufen sind vor allem tierische Produkte wie zum Beispiel Eigelb, Leber und Butter. Aber auch Gemüse wie Karotten und Feldsalat oder bestimmte Obstsorten wie zum Beispiel die Mango enthalten Vitamin A.

  • Vitamin B1 (Thiamin)

    Befindet sich in den verschiedenen Schichten des Getreidekorns – mit Vollkornprodukten können Sie es aufnehmen.Neben Vollkornprodukten, Kartoffeln und Hülsenfrüchten gehört auch Schweinefleisch zu den thiaminreichen Lebensmitteln.

  • Vitamin B2 (Riboflavin)

    Erfüllt eine wichtige Rolle im Energiestoffwechsel. Die beste Quelle für Riboflavin ist Hefe. Davon nimmt man im Normalfall jedoch keine großen Mengen auf. Deshalb können Sie besser auf Milch und Milchprodukte zurückgreifen, um Ihren Riboflavin-Haushalt zu füllen. Auch Fisch und Fleisch sind Vitamin-B2-haltig.

  • Folsäure

    Sie spielt eine wichtige Rolle im Stoffwechsel. Folsäure können Sie zum Beispiel mit frischem Spinat, Gurken und Tomaten oder Leber aufnehmen.

  • Vitamin B3 (Niacin)

    Es ist an der Bildung von Fettsäuren und Cholesterin beteiligt. Es kommt zum Beispiel in Fisch und Fleisch vor. Auch Hefen und Getreideprodukte weisen eine hohe Konzentration auf

  • Vitamin B5 (Pantothensäure)

    Auch sie gehört zu den B-Vitaminen. Sie ist wichtig für den Energiestoffwechsel. Man nimmt an, dass sie in fast allen Nahrungsmitteln enthalten ist. Besonders reich an Pantothensäure sind allerdings Innereien, insbesondere Leber, aber auch Herz.

  • Vitamin B6 (Pyridoxin)

    Ihm kommt eine wichtige Funktion im Eiweißstoffwechsel zu. Wenn Sie Ihren Pyridoxin-Haushalt aufstocken möchten, greifen Sie auf Fleisch zurück – auch hierfür sind Innereien gute Lieferanten. Wenn Innereien nicht Ihren Geschmack treffen, können Sie sich auch über pflanzliche Lebensmittel wie zum Beispiel Kartoffeln mit Vitamin B6 versorgen

  • Vitamin B7 (Biotin)

    Ein weiteres wichtiges Vitamin, das im Stoffwechsel mitmischt, ist Biotin. Reich an Biotin sind Leber, Milch und Eier, aber auch verschiedene Obst- und Gemüsesorten wie Bananen oder Tomaten.

  • Vitamin B12 (Cobalamin)

    Es ist hauptsächlich in tierischen Produkten vertreten. Um den Bedarf zu decken, eignen sich Fleisch (auch hier vor allem Leber, Herz und Niere), aber auch Milch und Eier.

  • Vitamin C (Ascorbinsäure)

    Wer viel Gemüse wie zum Beispiel grüne, gelbe und rote Paprika und Obstsorten wie Kiwis oder schwarze Johannisbeeren isst, versorgt seinen Körper mit Vitamin C.

  • Vitamin D3 (Colecalciferol)

    Es ist wichtig für die Knochenbildung. Es kommt in einigen Seefischarten wie in Hering oder Lachs vor. Zwar allseits unbeliebt, dafür aber reich an Vitamin D ist Lebertran. Neue wissenschaftliche Erkenntnisse zu Vitamin D3.

  • Vitamin E (Tocopherol)

    Vitamin E, das die Abwehrkräfte unterstützt und für Oxidationsschutz sorgt, ist vor allem in pflanzlichen Ölen anzutreffen. Neben Olivenöl enthalten auch Weizenkeimöl, Sonnenblumenöl und Maiskeimöl besonders viel Vitamin E.

  • Vitamin K (Phyllochinon)

    Für die Blutgerinnung braucht der Körper Vitamin K. Dieses können Sie Ihrem Körper zum Beispiel über Hühnerfleisch zuführen. Aber auch grüne, blattförmige Pflanzen weisen einen hohen Vitamin-K-Gehalt auf. Ein weiterer Vitamin-K-Lieferant: das gute alte Sauerkraut.

Wem sein Körper lieb und wertvoll ist, der sollte regelmäßig und in ausreichender Menge vitaminreiche Dinge essen und trinken.Wie viel Vitamine man tatsächlich täglich aufnimmt, ist manchmal nur schwer einzuschätzen, da viele Lebensmittel heutzutage Vitamine auch als Zusatzstoffe enthalten. Dadurch lassen sich einerseits das Risiko eines Vitaminmangels und andererseits das einer Vitaminüberversorgung häufig schlecht beurteilen. Hinzu kommt, dass der Vitamingehalt in der Nahrung stark schwankt: Die tatsächlich enthaltene Vitaminmenge hängt davon ab,

     ♥    wo die Lebensmittel herkommen (Transportweg),
     ♥    wie reif sie sind,
     ♥    wie sie gelagert und
     ♥    zubereitet werden.

Daher sind Angaben in Nährstofftabellen oft ungenau und treffen nicht auf jeden Apfel und jede Möhre gleichermaßen zu.

Was bedeutet der Begriff “Vitamine”?

Das Wort setzt sich zusammen aus dem lateinischen vita (Leben) und dem englischen amin(e), was auf die chemische Struktur verweist (organische Stickstoffverbindung, sog. Amin). Anfang des 20. Jahrhunderts haben Mediziner Mangelerkrankungen erforscht und sind so den Vitaminen auf die Spur gekommen. Die ersten untersuchten Vitamine enthielten zwar solche Stickstoffverbindungen. Die meisten der heute bekannten Vitamine wurden jedoch erst später entdeckt und gehören zu anderen Stoffklassen. Der Begriff “Vitamine” wurde trotzdem beibehalten.

Vitamine sind an zahlreichen Stoffwechselprozessen beteiligt und beeinflussen viele Aufgaben des Körpers, wie zum Beispiel:

         die Umwandlung von Nahrung in Energie
         den Aufbau von Körpergewebe
         die körpereigene Abwehr
         die Bildung von Hormonen
         die Entgiftung des Körpers
         die Enzymfunktion

 

Es gibt zwei Gruppen von Vitaminen:

         wasserlösliche und
    ♥    fettlösliche.

Wasserlösliche Vitamine (Vitamin C und alle B-Vitamine) verteilen sich in allen wasserhaltigen Bereichen des Körpers, zum Beispiel im Blut oder in den Zellzwischenräumen.

Wasserlösliche Vitamine werden im Körper kaum gespeichert – ein Zuviel scheidet er wieder aus. Nur Vitamin B12 kann in der Leber gespeichert werden.

Die fettlöslichen Vitamine A, D, E, und K können allesamt im Körper gespeichert werden. Das hat Vor- und Nachteile: Eine regelmäßige Zufuhr ist zwar aufgrund des Vorrats nicht unbedingt notwendig, allerdings kann sich dadurch ein mitunter gesundheitsschädlicher Überschuss bilden und zu Beschwerden führen.